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Managed Account

Bei einem Managed Account handelt es sich um eine spezielle Form der Anlage für private und institutionelle Investoren. Bei dieser Art des Kontos erhält ein dritter Verwaltender das Mandat über die Einlagen und Bestände des Kontos zur Verfügung.

Der Kontoinhaber beabsichtigt damit einer fachlich kompetenteren Person die Verantwortung für den Handel mit den Kontoeinlagen zu übertragen. Der Verwalter ist meistens eine Abteilung einer Bank oder ein Broker, welche den Handel einem eigenständigen Trader überlassen. So kann der Managed Account sowohl von einem humanen Trader, als auch von Quants programmierten Strategien verwaltet werden.

Die Anlagestrategie sind zuvor von Kontoinhaber und Verwaltet auszumachen. Die Vollmacht umfasst die zuvor vereinbarte Strategie, sodass das eigenständige Handeln des Verwalters sich lediglich diesen Handelsansatz durchführen darf. Da der Händler die Finanzinstrumente im Rahmen der Vollmacht für den Eigentümer des Kontos erwirbt, ist dieser in der Regel der Eigentümer der Finanzprodukte.

 

Für wen sich ein Managed Account lohnt

 

Der Managed Account ist eine immer beliebtere Form der Anlage. Sowohl der Devisen, als auch der Aktienmarkt bieten ein großes Potenzial. Unternehmen und private Investoren können liquide Mittel in den Markt investieren, ohne den enormen zeitlichen Aufwand auf sich nehmen zu müssen.   Doch nicht nur für private Investoren, die ihre Zeit dem Handel selber nicht widmen möchten, kann sich ein Managed Account lohnen. Während in der Vergangenheit hohe Mindestkapitalanforderungen an diese Form des Handelskontos an der Tagesordnung waren, gibt es dank dem Internet auch ohne eine Kapitaleinlage in Höhe von 100.000€ an dieser Anlageform zu partizipieren. Während erstes meistens die Anforderungen institutioneller Investoren mit angestellten Händlern sind, hat sich im Internet eine verwandte Form des Managed Accounts entwickelt, die geringere Kontogrößen zulässt: Das Social Trading.

Im Vergleich zum klassischen Managed Account wird der Account hier keinem institutionellen Händler überlassen. Über spezielle Broker werden private Händler und Investoren auf einer Plattform zusammengebracht. Der Investor hat die Möglichkeit sich über den Handelsansatz des Händlers zu informieren und dessen vergangene Performance zu analysieren. Sollte er sich dazu entscheiden, dem Händler einen Zugriff auf das Handelskonto zu überlassen, so kann er entscheiden, in welchem Rahmen bzw. in welchem Ausmaß dies geschehen soll. Während hier viele Prozesse bereits automatisiert sind, hat der Investor beim klassischen Managed Account die Möglichkeit auf eine individuelle Ausgestaltung des Verhältnisses.

 

Worauf ein privater Investor bei der Eröffnung eines Managed Accounts achten sollte:

 

Wie bei jeder Anlage kann ein Investor sich zwischen den Faktoren Rendite, Liquidität und Sicherheit entscheiden. Unter diesen Gesichtspunkten sollte auch der Handelsansatz des Händlers untersucht werden. Darüber hinaus ist es von besonderer Bedeutung sich die aktuelle und vergangene Performance des Händlers darlegen zu lassen. Für bestimmte Notfallszenarien ist es unabdingbar eine rechtliche Absprache durchzuführen. Ein guter Managed Account sollte gewisse Garantien mit sich bringen und in jedem Falle den Kontoinhaber von einer Haftung ausschließen, die über die Einlage des Kontos hinaus geht.

 

Vom Profi lernen

 

Wer sich für den Börsenhandel interessiert bietet ein Managed Account außerdem eine fabelhafte Möglichkeit um tiefere Einblicke in die Strategie eines Profis zu erhalten. Der Inhaber des Kontos sollte auf eine genaue Auflistung der Transaktionen, des Handelsansatzes, sowie dem Risikomanagement verlangen. Sollte später das Interesse bestehen das Konto selber zu führen, so bietet diese Form der Anlage einen guten Einstieg in die professionelle Welt des Handels.

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